Schnupper-Lehrgang Fahren 29.-31.Oktober 2011

Liebe Christel, Liebe Claudia, wir möchten euch ganz herzlich für das wunderschöne Wochenende bei Euch bedanken!!! Vielen Dank, dass ihr uns so herzlich aufgenommen habt. Wir haben noch keinen Lehrgang erlebt an dem so eine herzliche, ruhige und verständnisvolle Stimmung herrscht!!! Unsere Erwartungen wurden bei weitem Übertroffen!!! Ihr schafft eine Lehrnatmosphäre in der man sich wohlfühlt und sich aufgehoben fühlt, man darf Fehler machen und Löcher in den Bauchfragen und bekommt stets kompetente und verständnissvolle Antworten und Unterstützung. Ich dachte nicht, das mir das Fahren tatsächlich so viel Spaß macht:)Ich habe gar keine große Lust reiten zu gehen, viel lieber würde ich wieder mit den tollen Schwarzwäldern durch die Laichinger Wälder fahren:)Wir kommen auf jeden Fall wieder:) Wir möchten euch noch ein großes Lob für den Umgang mit euren Pferden aussprechen...leider ist es in der Welt der Pferde nicht selbstverständlich, dass mit den Tieren so kompetent und freundlich umgegangen wird wie bei euch. Eure Pferde sind für euch Familienmitglieder und werden entsprechend liebevoll und respektvoll behandelt. Viele vermeintliche Horsemen und Pferdeflüsterer könnten sich eine große Scheibe von euch abschneiden!!! Bis nächsten Jahr; Liebe Grüße Ela und Markus


 

Holzrücken mit Pferden bei Christel Erz

Erfahrungsbericht zum Schnupperkurs am 14./15. Oktober 2011

„Ruby und die Holzrücker"

Vorneweg natürlich einer, der es schon kann:
Ruby, ein 6-jähriger stattlicher Ardenner, mit Hufen, größer als ein Frühstücksteller („oifach obache graus").

Und hinterm Ortscheitle drei, die wissen wollten, wie`s richtig geht:
Siegbert aus dem schwäbischen Upflamör, Ernst aus dem bayrischen Siegertshofen und Ulrike aus Konstanz am Bodensee.
Wir Teilnehmer hatten Pferdekenntnisse oder eigene Pferde, aber wenig bis keine Vorkenntnisse im Holzrücken.
Zusammen mit Christel Erz waren wir ein tolles Team und hatten zwei hochinteressante, inhaltsreiche, unvergesslich schöne Kurstage auf der Alb.
Die theoretische sachgenaue Vermittlung ergänzte sich mit den individuellen Erfahrungen der Kursteilnehmer. Aufgeworfene Fragen fanden unsere gemeinsame Beantwortung. Die Kursinhalte im Vordergrund standen nicht ohne den Hintergrund der aktuellen forstwirtschaftlichen Einordnung und Umsetzbarkeit des Holzrückens. Und am allerwichtigsten: Theorie und Praxis gingen Hand in Hand.

Wir erarbeiteten die Geschirrkunde komplett praktisch und legten dem Pferd nacheinander Zäumung, Spitzkumt, Brustblattgeschirr und Kombinationsgeschirr sowie Hintergeschirr an. Neben den Vor- und Nachteilen bekam vor allem die Passgenauigkeit größtes Augenmerk.
Für die Leinenführung spürten wir die Impulsstärke der Paraden zuerst in unseren eigenen Händen. Wir achteten auf unsere Körpersprache und die Signale des Pferdes. Wir schafften Vertrauensbildung zwischen Mensch und Pferd und erreichten das entspannt arbeitswillige Pferd. Für den Transport durften wir selbst korrekt verladen und beachteten, wie man dem seitlichen Heruntertreten von der Rampe vorbeugen kann.

Christel Erz lernte uns den wichtigen Moment den Antretens und Anziehens zu berücksichtigen sowie die richtige Verbindung zum Pferd zu haben, besonders im Moment des Umhängens der Last.
Dem Holzrücken selbst näherten wir uns Schritt für Schritt: erst nur das Pferd mit Einspännerleine (Tauleine) lenken, dann um Pylone, nun mit Ortscheit und Rückekette lenken und zum guten Schluss mit einem 7m langen Stamm auf einem Übungsparcour über Hindernisse direkt im Wald.

Der Kurs beinhaltete natürlich viele weitere Aspekte z.B. bzgl. Pferdekunde, Sicherheitslehre, Hilfsmittel und Werkzeuge. Für einen „Schnupperkurs" haben wir schon ganz fundierte Einblicke gewonnen. Dafür sorgt auch eine ausführliche Mappe, die uns Siegfried Zwick, der 1. Vorsitzende der IGZ persönlich aushändigte.

„Belastung und Schonung" der Arbeitspferde waren für Christel Erz auch ein besonderes Thema. An langen Arbeitstagen verdienen bei ihr auch die Pferde echte Pausen, in denen sie nicht nur gefüttert sondern sogar abgeschirrt werden. Wie geht man bei Hochbelastung mit Geschirrdruck um?
Wie fördert und erhält man den Zugwillen der Pferde ohne sie zu verschleißen?
Hierzu demonstrierte uns die Lehrgangsleiterin überzeugend, dass die Fahrlehre nach Achenbach auch für Arbeitspferde gelten muss:
Zweckmäßigkeit, Sicherheit, Schonung der Pferde.
Dass sich die Kursteilnehmer genauso wohl gefühlt haben wie „Ruby", liegt sicher daran, dass Christel Erz mit uns umgegangen ist wie mit ihren Pferden: mit Ruhe, Geduld und individuell passendem Maß.
Wer Holzrücken lernen will, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, ist bei dieser Fuhrfrau am richtigen Ort.
Bei herrlichstem Herbstwetter und Herbstwald war die Stimmung bestens.

Ulrike Hubl


Hallo liebe Fau Erz,
für diese aussergewöhnliche Studieneise möchte ich mich bei Ihnen und Ihrem gesamten Team von Rossnatour herzlich bedanken. Diese Tage werden für mich als eine ganz besondere Zeit voller schöner Erlebnisse in Erinnerung bleiben. Nicht nur das diese Fahrt in einer sehr schönen Gegend stattgefunden hat, sondern auch die liebevolle, herzliche Aufnahme aller Tourteilnehmer, ob Mensch oder Pferd, bei den Übernachtungsstationen.
Ich könnte noch mehr viel schreiben, aber würde dann bestimmt einigen Dingen nicht gerecht werden.
Also belasse ich es bei dem urschwäbischen Ausdruck - Äbbes Bsonders, saumäßig gut -

Vielen Dank Ihre begeisterte Wanderfahrerin aus der Nordheide Rita Hepp


15.-17.April 2011 Holzrücken mit dem Pferd im Forstlichen Bildungszentrum in Königsbronn

Petrus meinte es gut mit uns, er bescherte uns die 3 Tage durchweg Sonnenschein. Wir, die 11 Kursteilnehmer aus ganz Süddeutschland wurden im forstlichen Bildungszentrum Königsbronn herzlich empfangen. Die Gruppe war bunt gemischt. Vom Pferdebesitzer bis zum unerfahrenen, vom Forstwirt über den Computerfachmann und die Hausfrau war alles vertreten. Unsere Kursleiterin Christel Erz von der Firma Rossnatour hieß uns herzlich willkommen. Nach dem ersten Beschnuppern im Lehrsaal wurden ihr Team und wir eingespieltes Team. Schon nach ein paar Stunden Theorie am Vormittag, in denen uns Christel über Pferdehaltung im Allgemeinen, Rückepferde im Speziellen, Arbeitspferderassen und Geschirrkunde sowie Unfallverhütung im Umgang mit Pferden aufklärte, folgte am Nachmittag schon der erste Kontakt mit Ihren drei Schwarzwälder Füchsen. Holger und Anne aus dem Rossnatur-Team waren uns nach dem ersten Kennenlernen sofort sympathisch. Raisa die Schwarzwälder Dame stand mit einer Seelenruhe als uns Christel an Ihr im Praktischen die Pferdepflege sowie die Geschirrkunde erklärte. Auch Domino der 11 jährige Wallach zeigte sich wie ein Alter Hase als mehrere Leute ihn einschirrten. Nach einem gemütlichen Plausch beim Nachmittagskaffee in der Sonne folgte sogleich der erste direkte Kontakt mit den Pferden. Ein Jeder von uns bekam die Leinen in die Hand um einmal das Tier und dessen Reaktionen auf Kommandos zu spüren. Christel und auch Holger waren immer an unserer Seite um uns alles zu erklären und Fehler zu korrigieren. Ruck Zuck war der erste Tag vorbei. Die Truppe traf sich nach dem Essen noch im Bistro um den Tag gemütlich bei tiefgründigen Gespräche und lustigen Anekdoten ausklingen zu lassen. Der zweite Tag war ebenso praktisch geplant. Nach ein paar mahnenden Worten über Arbeitssicherheit, sowie der Ausbildung eines Pferdes und des Fuhrmannes/frau, fuhren wir sogleich mit zwei Bussen des ForstBW auf eine Lichtung im Wald, wo ein professioneller Parqour aufgebaut war. Sehr interessant war es für uns alle, was für Hilfsmittel und Werkzeuge man für die Rückearbeit mit dem Pferd benötigt. Christel und Ihr Team hatte vieles im LKW dabei um es für uns anschaulich zu gestalten. Raisa und Domino schienen sich schon an uns gewöhnt zu haben, sie genossen es sichtlich von uns gepflegt und eingeschirrt zu werden. Auch Feger der 4 jährige Youngster nahm die Sache gelassen, schließlich war es nicht sein erster Kurs mit fremden Leuten. Fasziniert waren wir als Christel uns mit Domino den Parqour vorführte. Mit ihrer ruhigen und gelassenen Art manövrierte sie spielerisch Schritt für Schritt jedes Hindernis. Man merkte dass Sie ein eingespieltes Team mit Domino bildete. Der Wallach schien ihre Gedanken zu kennen und dachte auch selbständig mit. Ein jeder von uns durfte selbst Hand anlegen. Was bei Christel so leicht ausgesehen hatte entpuppte sich als Trugschluss: „Domino lauf!“- und schon schleift der Stamm. „Pass auf Deine Füße auf. Halt mit den Leinen Kontakt. Jetzt schon wieder hischt, gleich wieder hot. Halt nicht so weit.“ Dies waren Kommandos die man nun den ganzen Tag auf der Lichtung hörte. Christel, Holger und Anne strahlten in jeder Situation eine derartige Ruhe aus, so dass auch wir bald ruhiger in unserer Art mit den Tieren wurden. Interessierte Fahrradfahrer hielten an um das Spektakel zu verfolgen. Der krönende Abschluss des Tages war, als jeder von uns Domino und Feger im Gespann leiten durfte. Viel zu schnell war der Abend gekommen und wir fuhren zurück ins Bildungszentrum um uns beim Essen zu stärken, auszutauschen und die Eindrücke des Tages zu verarbeiten. Wohl ein jeder von uns war gespannt auf den dritten Tag, denn nun wurde es ernst. Mit einer gewissen Routine spannten wir die drei Rösser ein um uns an die Arbeit im Wald zu wagen. Holger und Christel zeigten uns zuerst wie man mit dem Ross einen Baum zum liegen bringt. Raisa ließ sich von der laufenden Motorsäge nicht beeindrucken. Sie wusste genau was von Ihr verlangt wurde als sie stramm anzog um den hängenden Baum zum liegen zu bringen. Jede der drei Gruppen bekam ein Waldstück mit 40 Meter Breite zwischen zwei Rückegassen zugeteilt, in welchem schon die gefällten Stämme lagen. Wir leisteten die Vorarbeit für den Rückezug und zogen die Stämme bis an die Gassen. Schwierig war es für uns Anfänger sich zu orientieren und gleichzeitig das Pferd sicher zu lenken. Was die drei Rösser sich wohl gedacht haben müssen als wir sie mal links dann doch rechts gelenkt haben. Raisa und Domino waren die Ruhe selbst,Feger der Youngster suchte noch etwas die Anlehnung an Christel. Wir alle waren schwer beeindruckt wie wendig die Pferde im dichten Wald zu lenken waren und wie schnell man Stamm für Stamm schleifen konnte. Die Rösser machten keinen halt vor halb Meter hoch liegendem Reisig. Zielstrebig und trittsicher schritten sie voran. Nach diesen Tagen waren selbst die Skeptiker unter uns geheilt. Unvorstellbar wie man diese Arbeit die soviel Geschick abverlangte mit einem schwerfälligen Traktor bewältigen sollte. So ruhig und vor allem Bodenschonend arbeiteten wir mit dem Ross, das es eine wahre Freude war das Ergebnis zu betrachten. Nach dem Kurs waren wir alle vom Virus „Arbeiten mit dem Pferd“ infiziert! So mancher von uns wird wohl noch weitere Kurse in diesem Bereich besuchen, denn das Arbeitspferd hat in vielerlei Hinsicht Zukunft und sollte in seinen Vorteilen nicht unterschätzt werden. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller Teilnehmer noch einmal herzlich beim Forstlichen Bildungszentrum Königsbronn für die super Unterkunft, die leckere Verpflegung und die reibungslose Organisation des Kurses bedanken. Großer Dank sei auch gesagt für die landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft Baden-Württemberg welche die Hälfte der Kurskosten für ihre Teilnehmer übernommen hat. Vor allem aber sei ein großes Lob an Christel, Holger und Anne ausgesprochen die uns durch ihre Professionalität Sicherheit im Umgang mit dem Pferd vermittelt haben und den Kurs durch ihre sympathische Art ungemein bereichert haben.

A- Kurs Kursteilnehmerin Melanie Kleider

 


 

Grundkurs "Umgang mit dem Arbeitspferd" 15.-17.April 2011

 

...........eigentlich habe ich mir 2 Wochen vor dem Kurs gedacht,

ich mag nicht wirklich weil es so weit (650 km) zu fahren ist.

und außerdem ist es nur ein Grundkurs und Vieles weiß ich.

Aber ich hab zugesagt daher halt ich mein Wort.

Nach dem Kurs bin ich mit Wehmut in meine Unterkunft gefahren

weil der Abschied auch herzlich war u. ich nicht heim wollte.

Um 5 Uhr früh bin ich Richtung Heimat mit Radio Bayern 1

und strahlend übers ganze Gesicht. Ich war glücklich.

Ich hab einiges schon gesehen was beim Turniersport, Fiaker in Wien,

Kaltbluttage bzw. Holzrücken bei Veranstaltungen in Österreich bzw. auch in Kanada,

oder was bei pat-parelli gemacht wird.

So etwas wie bei euch habe ich noch nie gesehen .

Pferde mit einer derartigen Ruhe und Konzentration bei der Arbeit und den dazugehörigen

Menschen von Rossnatour, die den Pferden mit der dafür notwendigen Ruhe

und Zeit entgegen kommen.

Ich hab heute meinen Problemfall mit dem Rezept „Mounty-Christel-Erz" am langen Zügel konfrontiert.

Nach 1/2 Stunde war er locker und ruhig.

Es war nicht gut, es war sehr gut und das Beste was ich je gesehen habe, ohne dir schmeicheln zu wollen.

wünsch dir eine gute Zeit wir sehen uns wieder.

 

Roman

 

 


 

 

Ich habe schon viele geschäftliche und private Kurse und Lehrgänge mitgemacht, aber es hat mir noch nie soviel Spaß gemacht wie bei Rossnatour.

Gelernt habe ich mehr als wie ich bei einem Fahr-Schnupperkurs erwartet habe und das noch bei schönstem Wetter, mit lauter netten Leuten, bestem Material, gut ausgebildeten Lehrern und Pferden.

Verpflegung war natürlich auch gut. - Es war immer wie Urlaub -


Wolfgang Heweiler

 

 


IGZ-Holzrückelehrgang am 15. und 16. Oktober 2010 bei Christel Erz in Machtolsheim

 

Mitte Oktober trafen sich 10 Kursteilnehmer bei „Rossnatour" zum Holzrückelehrgang. Angereist von Hamburg bis aus der Schweiz und vom absoluten Pferdeneuling bis zum professionellen Kutschfahrer konnte die Ausgangsbasis für die Vermittlung der Holzrückearbeit für unsere Ausbilderinnen wohl kaum unterschiedlicher sein. Was uns Teilnehmer alle verband, war die Vorfreude auf 2 Tage gemeinsame Arbeit mit den Pferden im Wald und das Hineinschnuppern in einen uns allen noch unbekannten Arbeitsbereich mit dem Pferd.
Die Theoriearbeit behandelte Themen wie z.B. Geschirrkunde, korrektes Anspannen, Halten der Leinen etc., aber es zeigte sich sehr schnell im Gespräch, dass die eigentliche Vorbereitung des Holzrückers in spe bereits mit der Auswahl des geeigneten Pferdes beginnt - sowohl das Interieur als auch das Exterieur betreffend. Sie setzt sich fort bei den optimalen Haltungsbedingungen, der leistungsangepassten Fütterung sowie bei der Erarbeitung der eigenen Führungsposition im alltäglichen Umgang mit dem Pferd.
Sind Grundlagen des Tieres für die Eignung als Holzrückepferd vorhanden, ist die Ausbildung des Pferdes - ebenso wie die des Holzrückers - das nächste sensible Thema, das mit dem geeigneten Fachwissen und der nötigen Sorgfalt Mensch und Tier gegenüber ausgeübt werden sollte.
Diesbezüglich können wir Christel Erz und Claudia Stark nur unseren Dank aussprechen. Wir Kursteilnehmer hatten optimale Kursbedingungen was die fachliche Kompetenz, die Vermittlungsgabe und die Geduld der beiden Ausbilderinnen betraf. Dazu leistungsbereite, sehr gut ausgebildete und verlässliche Schwarzwälder, die uns unsere Anfängerfehler wunderbar aufzeigten und sich trotzdem auch nach dem ersten Übungstag am zweiten Tag mit uns in den Wald trauten.
Die Arbeit mit den Pferden im Wald gestaltete sich abwechslungsreich und beinhaltete verschiedene Schwierigkeitsgrade. Der Beginn war das korrekte Anschirren der beiden Pferde „Domino" und „Raisa". Es setzte sich fort im richtigen Umgang mit den Leinen beim Antreten, Lenken und Halten der Pferde. Dies wurde zuerst, um ein Gefühl fürs Pferd und die nötige Verbindung zu erspüren, auf gerader Strecke und ohne Holzstamm geübt. Es folgt das Anhängen und Ziehen der Holzstämme auf geradem Weg und in der Wendung.
Klappte diese Übung gut, ging es in den Parcour. Durch eine kleine Senke; über und unter anderen Holzstämmen durch, gekoppelt an ab- und wieder anhängen der Stämme; zwischen schmalen Gassen durch und eng stehenden Bäumen - es gab wohl niemanden, der dabei von uns nicht ins Schwitzen und immer wieder an seine Grenzen kam. Mit dem angehängten Stamm vorausschauend zu gehen, keine jungen Bäume zu schädigen, das Pferd im Auge zu behalten, die richtigen Anweisungen im richtigen Augenblick zu geben , seine eigene Führungsrolle auszufüllen und nie und nimmer den Sicherheitsaspekt für das Mensch-Pferde-Gespann aus der Augen verlieren - ein Kunsthandwerk für sich, das viel Einfühlungsvermögen, Gelassenheit, Perspektivenwechsel und vor allem Übung bedarf.
Trotz oder vielleicht auch gerade aufgrund dieser Herausforderung hat uns allen der Kurs großen Spaß gemacht! Wir konnten 2 Tage im schönen Herbstwald der Schwäbischen Alb verbringen - zwar bei Kälte und teils Regen, aber es wurde gelacht, sich für den anderen mitgefreut, neue Bekanntschaften geknüpft und viele neue Anregungen mitgenommen. Und wie es sich in der Abschlussrunde zeigte, hat jeder für sich sein persönliches Highlight mitgenommen. Ob es das Ausprobieren des Zweispännigen Holzziehens war, der gut gemeisterte Parcour, Pläne für die Zukunft oder etwas anderes... alle waren müde aber glücklich.


Alexandra Dangel

 

 


 

 

Es gibt Menschen mit Träumen, Visionen und solche, die in Utopien leben. Auch ich habe immer davon geträumt, mit Pferden zu arbeiten, von Kindesbeinen an. Meine Vision war es, im Einklang mit der Natur einen Hof zu betreiben, ausschließlich mit Pferdekraft. In dieser Utopie habe ich jahrelang gelebt, doch leider blieb es bei der Träumerei bis zu dem Tag, an dem ich mit Christel Erz das erste mal Kontakt hatte.An diesem Tag wurden meine Träume geerdet, und von diesem Tag an ging alles sehr schnell. An dem Tag als Christel mit ihrem Vater bei uns auf dem Hof war und uns zeigte, wie das Arbeiten mit Pferden geht, hatte ich das Gefühl, ich bin genau da angekommen, wo ich hinwollte. Wenn ihr mich fragt, wie Christel das macht, muß ich euch sagen: Ich weiß es nicht. Es ist einfach so. Man(n) steht einfach nur staunend daneben.Das Größte ist allerdings, dass es nacher auch ohne sie klappt. Ob hüscht oder hott, System Erz funktioniert. Wie? keine Ahnung. Ihr müsst halt einfach hingehen und eure Träume Erden lassen. Keine Angst, es tut nicht weh.

Vielen Dank an Christel.

Michael Lehrian



Liebe Christl,


vielen Dank für die wunderschönen zwei Tage bei Dir. Ich habe viel
gelernt und bin sehr beeindruckt von Deiner Art. Ich finde es genial, wie
ruhig und gelassen Du Dein Wissen vermittelst und dabei auch so lustig und
geduldig bist. Überrascht war ich von Deinen Pferden. Bis jetzt habe ich
eher Abstand genommen von Kaltblutpferden, doch Deine sind so gut
ausgebildet, dass es richtig Spass gemacht hat. Die Art wie Du mit Deinen
Tieren umgehst gefällt mir.
Sehr interessant war für mich auch der Vortrag vom Förster.
Danke auch an Claudi und Holger, die Dich super unterstützt haben.

Viele Grüße aus dem sonnigen Engstlatt

Christine Kirsch




Liebe Christel,

nun sind ein paar Tage verstrichen seit dem Kurs und ich habe das Ganze nochmals auf mich wirken lassen. Eigentlich habe ich an dem Abend viel zu wenig Gutes gesagt, aber da ist man nach 2 Tagen einfach auch überwältigt und es muss sich zuerst mal setzen.

Wie Du ja sicher herausgehört hast, habe ich schon viel im Umgang mit Pferden gemacht und auch mir angeschaut und es gab sehr wenig (mit Ausnahme von einigen "wunderschönen" Ausritten oder auch Fahrten), was für mich so schön und eindrücklich war und mich so begeistert hat wie Dein Kurs letztes Wochenende. Ich verlasse mich sehr viel auf mein Bauchgefühl und das war spontan gut und blieb auch so.

Deine Pferde sind wirklich super ausgebildet, Deine Art wie Du das Ganze handhabst gefällt mir auch sehr gut (und ich bin ziemlich anspruchsvoll) und die Arbeit an sich ist für mich eines der sinnvollsten Dinge im Umgang mit Pferden und fasziniert mich total. Wirklich toll, mach weiter so, Du bist auf dem richtigen Weg! Du bist und machst das alles ein bisschen anders wie andere und da ich auch in vielen Bereichen so bin, versteh ich Dich glaub ich sehr gut.

Gute Zeit und liebe Grüße

Gaby Schäffer aus Herrenberg



Holzrücke-Kurs der IGZ Baden-Württemberg bei Christel Erz /Machtolsheim

1.Tag 16. Oktober 2009

Das Wetter war zu Beginn schon mal bescheiden, aber das Motto für diesen Lehrgang und oberstes Gebot: „ES GIBT KEIN SCHLECHTES WETTER, NUR SCHLECHTE KLEIDUNG"
Treffpunkt war 10 Uhr in Laichingen-Machtolsheim. So ziemlich alle Teilnehmer trafen pünktlich ein, der Eine oder Andere hatte noch mit dem Freitag-Stau-Syndrom zu kämpfen, aber schließlich und endlich konnten wir sie begrüßen.
Zuerst war natürlich der organisatorische Teil an der Reihe:
- Vorstellung der IG Zugpferde durch den Landesvorsitzende Gerhard Schröder
- Vorstellung der 9 Teilnehmer und ihre Erwartungen an den Kurs
- Vorstellung der drei Referenten Claudia Hassler, Holger Kessemeier und Christel Erz
- Vorstellung des Fuhrunternehmen ROSSNATOUR
und schon kommt man von Pontius zu Pilatus!
Was sehr interessant war, es waren drei Teilnehmer dabei die keinerlei Erfahrung mit Pferden hatten, sich jedoch mit der Materie Pferd und Arbeit gerne näher befassen wollten. Nach der Grundtheorie bei Kaffee und Butterbrezeln, gingen wir zum praktischen Teil über. Geschirrkunde (nicht Tassen, Teller, etc.) sondern Arbeitsgeschirre für Pferde und wie anlegen der Selben. Christels geduldiger Schwarzwälder Domino ließ die Prozedur brav über sich ergehen, Kumt auf und ab, Brustblatt auf und ab! (Achtung Ohren anlegen und Augen zu) Geduldig, wie ihre Pferde, ließ auch Christel alle Fragen über sich ergehen und beantwortete sie „Fachfrauisch". Durch ein kurzes Vesper zum Mittagessen ließen wir unseren Wissensdurst nicht unterbrechen. Rege Diskussionen in allen Ecken.
Mit zwei Pferden in zwei Gruppen wurde nachmittags das „Lenken" geübt. Vorab danke an das ROSSNATOUR-TEAM, Ausbilder und Pferde, ihr seid sehr geduldig ! „Hott" für rechts, „Hüsch" für links und „Halt" halt - für Halt. OK alles klar! Wie war das mit rechts und links, mit Hott und Hüsch, ab und zu mal Halt! Um die Richtung zu sortieren. Aber! Wir geben nicht auf, bei der zweiten Runde ging dann schon der Slalom um die Bäume, oder die Umrundung des Komposthaufen.
Soweit so gut, für diesen Tag gab es jedoch noch eine Steigerung. Ab in den Wald mit dem Super-Verlasspferd Rispe. (die haut nix um, ehrlich!) Jetzt eine Demonstration von Christel mit Rispe wie das so geht mit den Baumstämmen und dem Unterholz. Sagenhaft - das Pferd schiebt den Stamm unter einem anderen durch. Dabei war der Stamm direkt neben dem Pferd und darüber gestiegen ist Rispe auch noch. Wir waren total begeistert. (In einem Comic würden einem die Augen ausfallen!) So pflügten wir noch durch den Übungsparcours und sammelten die ersten Eindrücke. Beim abschließenden Resümee an diesem Tag waren alle gespannt auf morgen.

2. Tag 17.10.2009

Das Motto mit der Bekleidung hatte immer noch oberste Priorität! 8.30 Uhr Beginn, heute sind wir gleich in die Praxis eingestiegen. Kurze Erklärung der wichtigsten Hilfsmittel wie Sappie, Rückezange, etc.
Danach ging's los, vier Pferde in den Laster, das Equipment (Geschirre etc.p.p.) dazu, alle Teilnehmer verteilen auf die Autos, genügend Klamotten, was zu trinken, Helme, los ab in den Wald! (Taucherbrille und Schnorchel hätten wir auch fast gebraucht, nur mit Flossen wären die Ausbilder bestimmt nicht einig gewesen, die haben keine Stahlkappen.) Angekommen an unserem Einsatzgebiet begrüßte uns noch kurz der zuständige Förster. Er gab eine Erläuterung warum er das Holzrücken mit Pferd befürwortet. Es ist oft nicht einfach diese sinnvolle Einstellung gegenüber den Bürokraten zu vertreten.
Wohlauf -wohlahn, Pferde abladen, einschirren und ab in den Wald. Eingeteilt in drei Gruppen zu je drei Teilnehmern, ein Ausbilder, ein Pferd stürzten wir uns auf die Bäume. Mutige vor! Da waren sie wieder meine drei Probleme; „Hüsch", „Hott" und „Halt", dazwischen noch - Pferd - Ich - Baumstamm. Zum Glück sind die Pferde solche Gedulds-Engel. Manchmal möchte man doch die Gedanken eines Pferdes lesen können. Allen anfänglichen Schwierigkeiten zum Trotz, es klappte! Wir zogen Stamm um Stamm zu den Rückegassen.
Allen Teilnehmern macht die Arbeit mit den Pferden riesig Spaß, das miese Wetter störte niemanden, es wurde gerückt was das Zeug hielt. Da hatten wir unser Mittagessen LKW (für Nicht-Schwaben; Leber Käs Wecken) in der kuschelig eingeheizten Schutzhütte redlich verdient. Auch die Pferde ließen sich ihr Heu auf dem LKW (hier Last-Kraft-Wagen) schmecken. Eine Stunde Pause, die mit angeregten Diskussionen ausgefüllt war, verging wie im Flug.
Nachmittag zweiter Teil der Praxis, Holzrücken mit 2 PS oder wahlweise 1 PS. Mit 2 PS geht es ja noch flotter, super wie die Pferde von Christel abgestimmt sind, die Stämme flutschten nur so durch den Wald. (oder lag es am Regen?)
Ein sehr ausgefüllter, hoch interessanter Tag im Wald ging dem Ende zu, sogar die Sonne zeigte sich kurz , aber nur zu unserem Gruppenfoto, extra für den IGZ-Newsletter des Landesverband Baden-Württemberg.
Zurück bei Christel versorgten wir die Pferde und trafen uns im warmen Stüble zu Kaffee und Hefezopf um noch einmal alles Revue passieren zu lassen.
Ich denke ich spreche für alle Teilnehmer aus unserem Kurs, ohne zu dick auf zu tragen:
- Spaß hatten wir
- gelernt haben wir viel
- kommen würden wir gerne wieder
Danke an Christel, an ihre beiden Ausbilder, Holger und Claudia, ein dickes Lob an ihre super ausgebildeten Pferde!

Schee war's !!!!

Karin Kopp

 



Hallo Christel,

ich möchte mich ganz herzlich für die wunderschöne Fremdsprachenreise auf dem Planwagen mit der Möglichkeit zur Teilnahme an einem Wanderfahrkurs bedanken. Die gesamte Fahrt war einfach toll und hat bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen.Und für viele Vorausetzungen die zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben, ob es die Strecke, die Unterkünfte oder die Stimmung auf dem Wagen war, wirst Du und Deine tollen Pferde ja überwiegend verantwortlich gewesen sein. Ob du auch was mit dem schönen Wetter zu tun hattest, weiß ich nicht. Das ich an der Fahrt teilnehmen und auch von deinen Erfahrungen etwas lernen konnte, bedeutet mir viel. Das Abzeichen selber ist für mich nebensächlich.Immer wenn ich von Freunden auf die Fahrt angesprochen werde, bin ich selber überrascht, wie begeistert ich davon erzähle.
Ich wünsche Dir noch alles Gute und viel Erfolg mit allem was Du machst.

Norbert Wilde

 


 

 

 

 

Autor: Claudia Stark | Bilder: © ROSSNATOUR, Goldparmäne

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Christel Erz
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